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Dienstag, 25. Juni 2013

ILIA Beauty und meine Hasenparanoia

ILIA Beauty ist eine amerikanische Naturkosmetikmarke, auf die einige meiner Lieblingsbloggerinnen schwören. Ich hörte und las so viel Gutes über ILIA, dass mein Interesse für die Marke stätig stieg. Spätestens als Princess mich darauf hinwies, dass ILIA kein Karmin einsetzt, wuchs in mir die Lust und der Entschluss, ein paar Produkte auszuprobieren. Und so stöberte ich im Internet auf der Suche nach Anregungen und Informationen. Auf der Homepage von ILIA fand ich die Information, dass Produkte der Marke die Zertifizierung des "Springenden Hasen" tragen. Dies erfreute mich sehr, da ich persönlich dem "Leaping Bunny" am meisten vertraue, wenn es um internationale "Tierversuchsfreiheitssiegel" geht.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich nach meiner Deborah Lippmann Enttäuschung im Bezug auf Hasensymbole auf Produktverpackungen ziemlich paranoid wurde. Deswegen stattete ich der Homepage des "Springenden Hasen" einen Besuch ab, um mir die Bestätigung für die Zertifizierung von ILIA einzuholen. Leider fand ich den Namen aber nicht auf der Liste der zertifizierten Firmen. Und so schrieb ich beide Seiten an, also sowohl den Hersteller als auch das "Leaping Bunny" Programm, mit der Bitte um Erklärung. Von beiden Seiten bekam ich sehr schnelle Antworten. Bei ILIA schrieb man mir, man würde nicht verstehen warum man auf der Liste nicht auftaucht und man möchte nachforschen. Seitens des "Leaping Bunny" Programms erklärte man mir, ILIA hätte die Zertifizierung zwar beantragt, zum Abschluss des Prozesses würden jedoch noch einige Schritte fehlen und somit wäre das Unternehmen (noch) nicht autorisiert den Siegel zu tragen. Ich wünsche mir, es würde sich hierbei um ein Missverständnis handeln. Und doch bleibt da ein fader Beigeschmack, der die Freude an schöner Kosmetik trübt.

Vor allem weil dies eben kein Einzelfall zu sein scheint. Ähnlich verhält es sich doch bei butter LONDON, deren Nagellacke das springende Hasensymbol auch ohne Autorisierung tragen. Diese Tatsache entdeckte Erbse bereits vor über einem Jahr und auch heute noch ist diese Angelegenheit nach meinen neuesten Informationen immer noch nicht geklärt.

Was meint Ihr? Vermiesen Euch solche Geschichten auch die Lust an Eurem Hobby? Vertraut Ihr Hasensymbolen auf Produktverpackungen oder seid Ihr auch so paranoid wie ich?


Samstag, 12. Januar 2013

Beliebteste Posts 2012

Auf einigen meiner Lieblingsblogs las ich in letzten Tagen Beiträge über die meistgeklickten Posts des vergangenen Jahres. Dies weckte in mir die Neugier auch selbst nachzusehen, was sich hier bei mir am meisten Eurer Beliebtheit erfreute. Die Resultate finde ich spannend, wenn auch nicht sehr überraschend. Und hier sind sie, die meistgeklickten Posts 2012 bei Beauty Oracle.

1. Platz

Deborah Lippmanns Hasenlogo


2. Platz

Preview: Couleur Caramel "Tea Tac Time" Kollektion für Herbst / Winter 2012/13 

Quelle: Couleur Caramel

3. Platz

Preview: Festtags-Make-up 2012 von Dr. Hauschka 

Quelle: Dr. Hauschka

Anschliessend möchte ich den "grössten Verlierer" nicht gänzlich unerwähnt lassen, Goodbye essie landete nämlich auf dem vierten Platz und verpasste nur sehr knapp das Treppchen.


Mittwoch, 20. Juni 2012

Deborah Lippmanns Hasenlogo

Deborah Lippmann wirbt auf ihrer Homepage damit, dass ihre Produkte big-3-free sind und nicht an Tieren getestet werden.

Neulich kaufte ich mir in einer Parfümerie zwei Nagellacke von dieser Marke. Beide tragen auf der Verpackung ein Hasensymbol mit der Aufschrift "not tested on animals", welches mir direkt bekannt vorkam. Eine kurze Internetrecherche bestätigte meine Vermutung, das Logo schon einmal gesehen zu haben.


Für mein blosses Auge sieht das Symbol bei Deborah Lippmann dem Hasenlogo der Organisation Choose Cruelty Free vollkommen identisch. Leider fand ich den Namen Deborah Lippmann aber nicht auf der Liste der von CCF zertifizierten Unternehmen. Also fragte ich bei CCF nach. Als Antwort wurde mir zurückgeschrieben, dass Deborah Lippmann CCF nie kontaktiert hätte und folglich von CCF nie zertifiziert worden wäre.

Ich muss zugeben, ich bin ziemlich sprachlos und etwas verwirrt. Ich wünsche mir, es würde sich dabei um ein Missverständnis handeln. Wenn man allerdings bedenkt, dass Erbse vor Kurzem eine ähnliche Entdeckung bei butter LONDON machte, befallen einen nur noch grössere Zweifel.